Schiffsbeteiligungen:
Charterraten für
Containerschiffe steigen wieder !
Die 2700 TEU - Containerschiffe
von König & Cie., ein Volltreffer!
Seit Herbst letzten
Jahres steigen die Charterraten für Containerschiffe wieder.
Der Durchschnittswert des Marktes, dargestellt
im MIRAX, unserem Index für den Containerchartermarkt,
hat für Schiffe ohne eigenes Ladegeschirr eine Steigerung
bis April 2007 von 16,6% zu verzeichnen. Schiffe mit Ladegeschirr
haben mit 11,0% eine etwas moderatere Steigerung erlebt. Besonders
groß ist die Nachfrage im Feedersegment, aber es sind nur
wenige Schiffe im Angebot. Dabei gehören zum Feedersegment
heute auch Schiffe einer Größenordnung von bis zu 3000
TEU und mehr. Auslöser für diesen Strukturwandel in
der fahrenden Flotte sind die immer größer werdenden
Containerschiffe, die bedingt durch ihre Größe zunehmend
Feederschiffe benötigen um die Ladeströme zu bewältigen.
Economies of scale
nennt man den Effekt, wenn die Kosten für den Einsatz eines
Schiffes auf eine größere Anzahl von geladenen Containern
verteilt werden können. Skaleneffekte auf der Basis zunehmender
Schiffsgrößen lassen sich nur dann nutzen, wenn die
großen Containerschiffe bei hoher Containerauslastung möglichst
lange auf See sind. Dies hat zur Folge, dass die Rentabilität
eines sehr großen Schiffes extrem abhängig ist vom
Grad der Auslastung.
Um die Auslastung zu
erreichen, können nicht mehr alle Häfen mit diesen Schiffen
bedient werden, weil der Tiefgang der Seewege zu den Häfen,
die Größe der Containerladebrücken und andere
logistische Probleme eine Einschränkung für diese Schiffe
darstellen. Die Folgeprobleme der landseitigen Infrastruktur zur
Bedienung solcher Schiffe haben ebenfalls einen großen Einfluss
auf die Rentabilität der Schiffe. Die Kostenvorteile der
Größe lassen sich nur dann erzielen, wenn die Be- und
Entladung der Schiffe schnell vonstatten geht und die Vorteile
der Schiffe auf See nicht im Hafen wieder zunichte gemacht werden.
Der Trend zu den großen
Schiffen ist ungebrochen, aber die zuvor aufgezeigten Probleme
ziehen eine Umstrukturierung des Marktes nach sich. Bisher fahren
die Liniendienste im sog. Multiportsystem, d.h. die Linienschiffe
laufen mehrere Ladungs- und Löschhäfen an. Dies wird
für die großen Containerschiffe in absehbarer Zeit
der Vergangenheit angehören, weil das Multiportsystem dem
Hubfeedersystem weichen wird. Die großen Containerschiffe
werden nur noch einen Lade- und einen Löschhafen anlaufen.
Von diesen Häfen aus erfolgt die Zulieferung und Weiterverteilung
der Container mit Feederschiffen in sämtlichen Größenordnungen.
Das Hubfeedersystem wird ganz neue Liniendienste auf den kleinen
und mittleren Distanzen (Intermediate Services) hervorbringen,
von denen wir heute noch gar nichts wissen.
Genau dieser Trend macht den
Bereich der Feederschiffe so interessant für die Kapitalanleger,
die den Trend in der Containerschifffahrt verstanden haben.
Mit den Vollcontainerschiffen
MS "STADT ROSTOCK", 2741 TEU, und dem MS "KING
ADRIAN, 2702 TEU, hat das Emissionshaus König & Cie.,
Hamburg, im Bereich der großen Fastfeeder eine Punktlandung
geschafft. Die Bau- bzw. Kaufpreise beider Schiffe liegen unter
dem derzeitigen Marktwert für Schiffe dieser Klasse. Das
MS "STADT ROSTOCK" ist erst im Oktober 2006 von der
Werft abgeliefert worden und ist nach Angaben eines öffentlich
bestellten Sachverständigen gebaut worden nach einem hohen
Standard deutscher Schiffbautechnik. Dabei wurden nur Fabrikate
eingesetzt, die deutschen Vorschriften entsprechen. Der Zustand
des 2 Jahre alten MS "KING ADRIAN" wird als mängelfrei
bewertet.
Die Charterraten der
beiden Schiffe liegen bei USD 22.000,--/Tag für das etwas
größere und neuere MS "STADT ROSTOCK" und
USD 21.100,--/Tag für das etwas kleinere und zwei Jahre alte
MS "KING ADRIAN" geringfügig unter den Abschlüssen,
die im Monat Mai 2007 für diesen Schiffstyp erzielt wurden.
Beide Charterverträge laufen bis Ende 2009.
Auf Grund der eingangs
geschilderten Umstrukturierung der Flotten und Containerdienste
gehen verschiedene Marktanalyseinstitute von einem Bedarf von
ca. 2.400 Schiffseinheiten in dem Segment von 1000 - 3000 TEU
bis zum Jahre 2014 aus, weil sich das Transportvolumen im Zubringerverkehr
entsprechend der Prognosen um 8,6% jährlich auf dann 174
Millionen TEU erhöhen wird. Lloyd´s Register bewertet
den Zubringermarkt als einen der zentralen Zukunftsmärkte
innerhalb der Containerschifffahrt. Solche Prognosen wurden in
der Vergangenheit regelmäßig von der Realität
überrollt.
Der Überblick
über die Marktentwicklung macht diese NEWS sehr ausführlich,
deswegen sparen wir uns weitere Worte zu dem Angebot des Twinfonds
I von König & Cie., weil unser sehr ausführliches
Datenblatt zu diesem Angebot Ihnen einen sehr guten Überblick
dazu gibt. Wie gewohnt finden Sie die Hinweise zu den einzelnen
Fakten mit der entsprechenden Seitenangabe für den Prospekt
in diesem Datenblatt.
Der Twinfonds
I von König & Cie. ist sehr ausgewogen kalkuliert und
nach unserer Bewertung
"absolut
empfehlenswert"!