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Die ausführliche Kapitalanlage Meldung

Chartermarkt für Containerschiffe, Wege aus der Krise!

Manchmal erfordern wirtschaftliche Gegebenheiten in der Krise ihr eigenes Regulativ. Dies beginnt jetzt konkrete Formen anzunehmen, in dem sich eine namhafte Anzahl von Reedern zusammenschließen will um eine Interessengemeinschaft zu bilden. Die Folge dieser Interessengemeinschaft ist marktregulierend und kommt dem Marktsegment der Schiffe zwischen 1000 und 2000 TEU zu Gute.

Der Markt wird mittelfristig seine eigenen Regularien finden, aber diese Massnahme kann zu einer beschleunigenden Wirkung beitragen. Wir finden den Weg, den Herr Ebel von der HANSA TREUHAND beschreitet, sehr begrüßenswert. Hoffentlich ist er von Erfolg gekrönt.

Nachfolgend geben wir Ihnen den Text der ersten Presseveröffentlichung wieder, in der der Sinn und Zweck einer solchen Interessengemeinschaft beschrieben wird.

Presseerklärung zur Containership Association vom 10. April 2002

Seit dem Sommer 2001 haben sich die internationalen Chartermärkte deutlich abgekühlt, verbunden mit zum Teil sehr drastischen Rateneinbrüchen. Eine Gruppe namhafter deutscher Reeder hat seit Ende letzten Jahres ein Konzept für einen Pool bzw. „Solidaritätsfonds“ erarbeitet, um die Auswirkungen derartiger Beschäftigungskrisen finanziell abzumildern.

Mittlerweile hat das Bundeskartellamt dem Konzept die Unbedenklichkeit bescheinigt. Somit konnten die Initiatoren das Ergebnis ihrer Arbeit am 10. April 2002 der deutschen Reederschaft im Rahmen einer Informationsveranstaltung in Hamburg vorstellen. Das Konzept sieht wie folgt aus:

  • Der Solidaritätsfond trägt den Namen „Containership Association“ und ist eine Gesellschaft deutschen Rechts. Er steht einem internationalen Teilnehmerkreis offen.
  • Mitglieder können alle Eigentumsgesellschaften von Containerschiffen in der Größe zwischen nominal ca. 1.000 und ca. 2.000 TEU werden.
  • Der Vorstand (Board of Directors) besteht aus sechs Direktoren und wird von allen Mitgliedern gewählt.
  • Es wird eine unabhängige Maklerkommission (Consulting Brokers) bestellt. Diese Kommission ermittelt wöchentlich eine Indexrate, die den jeweiligen Stand des Frachtmarktes für die verschiedenen Schiffstypen des Solidaritätsfonds objektiv widerspiegeln soll. Gedacht ist z.B. an den „Hamburg Index“ für Containerschiffe, der von der Hamburg Shipbrokers´ Association herausgegeben wird.
  • Jedes Mitglied bezahlt pro beschäftigtem Schiff einen Beitrag von ca. 5% bezogen auf die Indexrate in den Solidaritätsfonds. (Es wird davon ausgegangen, daß bei dem derzeitigen Markt die Beitragsrate sehr viel niedriger liegen wird, da sich die Nachfrage seit Jahresbeginn wieder deutlich belebt hat und steigende Charterraten zu beobachten sind).
  • Mitglieder, die keine Beschäftigung für ihre Schiffe finden, können zunächst ihre Schiffe als vorübergehend stillgelegt erklären (Semi Lay-Up) und dann nach einer Wartezeit von 7 Tagen für bis zu 25 Tage eine Unterstützung von 70% bezogen auf die Indexrate von dem Fonds erhalten. Zweck dieser Regelung ist es, zwangsweise Wartezeiten während der Suche nach Beschäftigung teilweise finanziell zu überbrücken.
  • Sollte der Markt sich drastisch verschlechtern, dann kann ein Mitglied sein Schiff auch für längere Zeit auflegen (Full Lay-Up). Während des Aufliegens erhält das Mitglied von dem Solidaritätsfonds eine Unterstützung von 50% bezogen auf die Indexrate.

Die Gründungsversammlung der Containership Association findet am 15. Mai 2002 in Hamburg statt.

Unsere derzeitigen Angebote im Bereich der Containerschiffe sind von dieser Problematik nicht betroffen!

Bitte beachten Sie unsere Angebote:

MS "NORTHERN ENDURANCE" Vollcontainerschiff 2.468 TEU, langfristig beschäftigt.

MS "HS CARIBE" Vollcontainerschiff 4.367 TEU, langfristig beschäftigt

MS "CAPE DON" Multipurpose-Schiff, dass auch 1.842 TEU transportieren kann

 

Für zusätzliche Informationen, Rückfragen, Zeichnungsunterlagen, Kritik und Lob nutzen Sie bitte unseren Anforderungsbogen.

 

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