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Der Terror und seine Folgen!

US-Einreise auch für Tankschiffe neu geregelt
Amerika stellt sich auf hohe Benzinkosten ab Juli ein

Washington DC 17. März 2004 12:41 - Ein neues Sicherheitsgesetz zur Einreise von Tankschiffen in US-amerikanische Häfen wird zu einer Reihe von unerwarteten Maßnahmen führen, berichtet das Environmental News Network http://www.enn.com . Für US-Bürger wird sich das Gesetz unmittelbar in höheren Treibstoffkosten niederschlagen. Die USA importieren heute mehr als 60 Prozent ihres gesamten Erdölbedarfs.

Nach Angaben von Experten könnten die Erdölvorräte in den USA nach Inkrafttreten des Gesetzes ziemlich knapp werden. Das Gesetz sieht nämlich vor, dass Schiffe, die den gesetzlichen Sicherheitsstandards nicht entsprechen, auch nicht mehr amerikanische Häfen anlaufen dürfen. Mit 1. Juli sollen diese Sicherheitsstandards, zu denen die UNO nach den Attentaten von 11. September 2001 ihre Empfehlung gab, zum Gesetz werden. Für den Durchschnitts-Amerikaner bedeuten weitere Steigerungen des Abgabepreises von Benzin und Diesel einen Schock, denn bereits heute sind die Treibstoffe so teuer wie niemals zuvor.

Die US Coast Guard hatte angekündigt, dass sie keine weiteren Vorkehrungen für Öl- und Gastanker vornehmen wird. Schiffe, die den Vorgaben nicht entsprechen, sollen aber wieder zurückgeschickt werden. "Betreiber und Eigner von Öl- und Gastankern müssen sich in Zukunft die gleichen Sicherheitsvorkehrungen gefallen lassen wie andere internationale Schiffe, die amerikanische Häfen anlaufen", erklärte Jolie Shifflet, Sprecherin der Coast Guard. Die Verhinderung des Einlaufens von Schiffen zählt zu den drastischsten Mitteln, aber Inspektionen durch die Coast Guard werden in Zukunft wohl häufiger vorkommen.

Das amerikanische Energy Department erklärte, dass jedes Barrel Öl und Gas dringend benötigt werde. Erste Ankündigungen, dass die Preise an den Zapfsäulen in die Höhe schnellen werden, wurden bereits gemacht. Unklar ist den Behörden aber heute noch wie viele Tanker tatsächlich den von der International Maritime Organization geforderten Sicherheitsbestimmungen entsprechen werden. Einige der OPEC-Staaten sind dem Vernehmen nach hinter dem Zeitplan. Dazu gehören Saudi Arabien, Nigeria, Indonesien, Kuwait und die Arabischen Emirate. Die neuen Standards sollen die Sicherheitsrisiken minimieren, die für Mensch und Umwelt auftreten könnten.

Bei dem von uns derzeit als absolut empfehlenswert eingestuften Suezmax- Tankerflottenfonds liegen die Kriterien für das Anlaufen US-Amerikanischer Häfen vor, ein weiteres positives Argument für diesen Fonds!

 

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