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Die ausführliche Kapitalanlage Meldung

Schiffe sind für alle da, aber nicht für jeden!

Natürlich ist diese Überschrift provokativ! Aber das soll auch so sein, denn der Markt für Schiffsbeteiligungen nimmt eine beängstigende Eigendynamik an. Schiffsfonds sind für alle da, na klar. Jeder der vom boomenden Schiffsmarkt gehört hat, wird sich früher oder später damit beschäftigtigen. Aber nicht jeder sollte bedenkenlos bei jedem Angebot zugreifen. Nicht zuletzt tragen u.a. derzeit die Banken dazu bei, alles, was annähernd schwimmt ist, als Fonds der eigenen Kundschaft zu vertreiben. Hat sich doch schliesslich unter Banken herumgesprochen, daß mit Schiffen gutes Geld zu verdienen ist.  Jedenfalls mehr als im Aktienmarkt, den der Kunde aufgrund einschlägiger Erfahrungen der letzten Jahre mehr scheut, als der Teufel das Weihwasser.

Außerdem ist der sog. graue Kapitalmarkt satisfaktionsfähig geworden. Die Profitcenter der Banken kennen  keine Gnade bei ihren Kunden, da man selbst zunächst erstmal Geld verdienen muß um Aktionäre zu befriedigen. So hat der hörige Bankkunde, der sich immer auf seine Bank verläßt, mangels eigener und fachspezifischer Kenntnisse der Kreditinstitute meist keine Chance, gute Produkte von schlechten zu unterscheiden. Unsere Auffassung dazu haben wir in der Vergangenheit gern mit einer kleinen Karikatur unterlegt.

Schiffsfonds und Schiffsbeteiligungen von Kreditinstituten

Gier frißt Hirn!

Mittlerweile tritt es offen zu Tage, daß alles, was "annähernd schwimmfähig" ist und zum Fonds "gestrickt" werden kann auch gnadenlos vertrieben wird. Das Schutzinteresse des Anlegers tritt dabei allerdings deutlich in den Hintergrund, weil wirtschaftliche Eigeninteressen der Herausgeber von Fonds deutlich überwiegen.

Derzeit gibt es ca. 30 Emissionshäuser in Deutschland, die Schiffsbeteiligungen aufbereiten.

Viele gehen an die derzeitige Marktsituation zu unkritisch heran!

Einige wenige Emissionshäuser bilden da eine Ausnahme, weil denen Qualität mehr gilt als Quantität und sie daher lieber auf Angebote verzichten, bzw. nur die Angebote verwerten, die hochrentabel für die Anleger sind! Der Schiffsmarkt ist allgemein viel zu überhitzt, als dass sich auf vernünftiger Basis ein Engagement noch kaufmännisch rechnen läßt. Dies ist aber keine generelle Aussage über den Markt, denn es gibt sie noch, die sog. Highlights. Es kommen aktuell noch Schiffe (Neubauten), bei denen der Baupreis noch stimmt, aber das Gros der Angebote, die derzeit am Markt angeboten werden, sind Secondhand-Schiffe, die in einem völlig überhitzten Markt viel zu teuer eingekauft wurden und werden.

Dies gilt gleichermaßen für Tanker, Bulker, Containerschiffe und auch Produktentanker. Die alte Leitsatz der Branche: Im Einkauf liegt der Gewinn! ist scheinbar schon lange ad Acta gelegt. Wie anders kann es angehen, daß z.B. Schiffe mit einer Lebensvergangenheit von neun Jahren zum Preis von fast 89% des Neubaupreises eingekauft und dem Anleger angeboten werden. Die dahinter stehenden Charterannahmen gehen davon aus, das der Markt, "wenn schon nicht immer, dann für ewig", auf heutigem Niveau, allerdings mit Abstrichen, fröhliche Urständ feiert. Dies ist aber eine Annahme, die in volatilen Märkten schnell ins Chaos führen kann. Denn immer und ewig werden China und Indien das Wachstum der letzten beiden Jahre nicht halten können. Die Frage ist nur, wann kommt der Kollaps? Wenn eine Kalkulation überwiegend auf den Spotmarktergebnissen beruht und genau dieser Markt kippt, dann wird der Lateiner nur noch sagen können: heu nos miseros (Weh uns Armen)!

Aber neben völlig überteuerten Kaufpreisen für Schiffe, deren Marktwerte sicherlich durch die extreme Verknappung von vorhandener Tonnage aktuell gerechtfertigt sind und dem Dilemma, dass ein zu teuer eingekauftes Schiff den Imponderabilien eines volatilen Marktes ausgesetzt ist, kommt eine ganz neue Spielart von Beteiligungen auf die Anleger zu: der durchgängig im Dollar kalkulierte Fonds!

Hier treffen aktuell 2 Probleme aufeinander. Zum Einen das oben beschriebene Problem der Einkaufspreise, zum Anderen das Problem des Anlegers, sich mit Dollar eindecken zu müssen. Das Argument der Währungskongruenz ist insoweit völlig ok. Einzahlung in Dollar, Finanzierung in Dollar und die Ausschüttungen und der Verkaufserlös auch im Dollar. Eigentlich eine coole Sache für den Anleger. Es fehlt einzig der Hinweis, dass das Währungsrisiko der Anleger selbst trägt; und das ist nicht "ohne"!

Einerseits wird der "Normale"Anleger, bezogen auf seine Beteiligungssumme immer einen deutlich schlechteren Währungskurs erhalten, als ihn das Emissionshaus mit sehr großen Beträgen erhalten würde. Bei den Ausschüttungen, die im Dollar erfolgen, wird dies noch viel krasser zu Tage treten und über den Veräußerungserlös am Ende aller Tage wollen wir an dieser Stelle gar keine Vermutungen anstellen. Fakt ist: Der Anleger wird mit dem Risiko allein gelassen! Was ist daran eigentlich so toll daran, dass die Presse ausschweifend darüber berichtet, wie vorteilhaft ein solches Investment ist? Sicherlich macht eine solche Investition Sinn für den erfahrenen Anleger, der ohnehin im Dollar investiert ist, aber das Gros der Anleger wird keinen Nutzen aus einer solchen Anlage haben.

Also was tun?

Als Anleger sollte man jetzt anfangen sehr genau zu selektieren, wo man sich noch beteiligen kann, ohne größere Risiken einzugehen, da einfach zu viele Prospektannahmen auf Werten des heutigen Marktes beruhen, die einfach völlig überzogen sind. Folglich muß mehr denn je auf die Einkaufspreise eines Schiffes geachtet werden und dies insbesondere im Verhältnis zur Marktentwicklung der letzten Jahre. Nur dann werden Sie zukünftig Schaden abwenden können.

Hinweis an "MIRA-Erfahrene Anleger"

Wir haben eine große Anzahl von Stammkunden, die schon sehr viele Schiffe mit riesigen Erfolgen aufgrund unserer Empfehlungen gezeichnet haben und sich immer wieder auf unsere Empfehlungen verlassen. Aber nicht nur an die richten wir den Hinweis, dass einige sehr gute Angebote in den nächsten Wochen und Monaten kommen werden. Achten Sie auf unsere nächsten Hinweise mit dem Qualitätssiegel: "Absolut empfehlenswert"!

Der Qualitätslevel unserer eigenen von Wirtschaftsprüfern testierten Leistungsbilanz mit einer Trefferquote von 92,7 % findet mittlerweile auch in der Fachpresse Anklang.

 

Für zusätzliche Informationen, Rückfragen, Zeichnungsunterlagen, Kritik und Lob nutzen Sie bitte unseren Anforderungsbogen.

 

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Archivierte Meldungen:

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[26.05.1999

Der Chartermarkt erholt sich wieder ! 


[06.04.2000

Steuergeschenke auf hoher See 


[31.10.2003

MS " LUNA" ein sehr ausgewogenes Beteiligungsangebot 


[05.09.2006

MS "PONTREMOLI", Kapital in guter Gesellschaft 


[28.01.2000

MS " ISOLDE " ein sehr ausgewogenes Beteiligungsangebot der GEBAB !