Innovation der besonderen Art - Schiffsbeteiligungen
für institutionelle Investoren
Im Zuge immer weiterer Erschwernisse in der Steuerpolitik,
können zukünftig nur noch sehr geringe Möglichkeiten
genutzt werden, um steuerlich attraktive negative Ergebnisse in
der zu Investitionsphase einer Beteiligung zu erzielen. Letztmalig
sind in diesem Jahr Schiffsbeteiligungen mit höheren negativen
Anfangsverlusten im Vertrieb. (Siehe dazu unsere NEWS vom 19.4.02)
Dies zwingt die Emissionshäser dazu, neue Wege in der Emission
guter Beteiligungen zu gehen. Das erste sinnvolle Konzept dieser
Art wurde jetzt vom Emissionshaus König & Cie., Hamburg,
vorgestellt.
König & Columbia GmbH - Institutional
Maritime Investments - ist ein Gemeinschaftsunternehmen von König
& Cie., Schoeller Holdings Ltd. und Tobias König. Unternehmensgegenstand
ist die Entwicklung, Konzeption und Vermarktung von Beteiligungsgesellschaften
für institutionelle Anleger und Investoren. Sitz der Gesellschaft
ist Hamburg, Geschäftsführer sind Tobias König (39)
und Philip Clausius (33).
Die Gesellschaft bündelt die langjährige
Expertise der renommierten Schoeller Holdings Ltd., der Columbia
Shipmanagement Ltd., einem der weltweit größten Shipmanager
mit rund 300 Schiffen im Management und des Emissionshauses König
& Cie. GmbH & Co. KG, das über langjährige Erfahrung
in der Konzeption von Publikumsgesellschaften verfügt. Diese
Kombination der Partner stellt eine ideale Konstellation für
institutionelle Anleger und Investoren dar. Zudem wird König
& Columbia in der Konzeption von einem der führenden deutschen
Konzeptionäre begleitet, der in den letzten 25 Jahren rund
250 Beteiligungsgesellschaften allein in der Schifffahrt konzipiert
hat.
König & Columbia GmbH wird somit als
erster bankenunabhängiger Fondsinitiator Renditefonds in Form
einer Schifffahrts AG anbieten, bei denen institutionelle Anleger
wie Versicherungsgesellschaften, Versorgungswerke oder Pensionskassen
von Industrieunternehmen über eine speziell für diese
Investorengruppe entwickelten Fondskonzeption von den Vorteilen
der Tonnagesteuer profitieren können. Die Renditeerwartungen
für Schifffahrts-AGs sind hoch, "vorgesehen werden Beteiligungen
an Schiffsgesellschaften mit einer jährlichen Ausschüttung
um neun Prozent", so Tobias König, Sprecher der Gesellschaft.
Die Gesellschaft wird zunächst keine Blind-Pools
anbieten, sondern sich auf konkrete Investitionsprojekte konzentrieren,
die zum Teil bereits für die neuen Fonds gesichert worden sind.
Um Marktschwankungen entgegenzuwirken, werde in ein diversifiziertes
Portfolio investiert, wobei langfristige Beschäftigungen bei
erstklassigen Charterern vorgesehen sind, so König. Zur Zeit
liege der Fokus auf Tankschiffen, da aufgrund verschärfter
Sicherheitsbestimmungen in diesem Segment in den kommenden Jahren
mit einem verstärkten Ersatzbedarf gerechnet werden kann.
Erstes Beteiligungsangebot der Gesellschaft ist
der MT "Cape Bonifacio", ein Doppelhüllen-Rohöltanker
der Suezmax-Klasse mit einer Tragfähigkeit von 159.000 tdw.
Charterer ist die international anerkannte Kristian Gerhard Jebsen
Skipsrederei A/S, Bergen, die Charter beträgt zehn Jahre zuzüglich
zwei Optionen von je einem Jahr. Das Schiff wird voraussichtlich
im Juni 2003 von der koreanischen Bauwerft abgeliefert. Es handelt
sich um ein baugleiches Schwesterschiff des MT "Cape Bellavista",
der, in Zusammenarbeit mit den gleichen Partnern, durch das Hamburger
Emissionshaus zum Ende des Jahres 2001 als geschlossener Fonds initiiert
wurde. Das Eigenkapital von rund Euro 30,5 Mio. wurde in den ersten
Monaten dieses Jahres bereits größtenteils platziert.
Wir werden Sie über die Entwicklung dieser
Innovationsidee weiter informieren. Aber eines steht bereits heute
fest, die Idee hat Zukunft für die Branche!
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