Aktien-Manie oder kalkuliertes Risiko ?
Steuerbegünstigte Kapitalanlage
contra Aktienanlage !
In den letzten Monaten des auslaufenden Jahres
1999 und auch in den ersten Monaten dieses Jahres wurden wir wiederholt
von Anlegern um unsere Meinung gebeten, ob eine Anlage in Steuersparmodelle
überhaupt lohnt? Oder ob es nicht vielleicht sogar sinnvoller
ist, die zur Verfügung stehenden Mittel in Aktien anzulegen,
weil der Aktienmarkt ja anscheinend boomt ohne Ende.
Zeitweise konnte man sich, unter Berücksichtigung
der allgemeinen Marktent- wicklung, dieser Fragestellung nicht verschließen,
denn es kann und konnte durchaus sinnvoll sein, lieber in Werte
des neuen Marktes zu investieren und Spekulationsgewinne im vollen
Umfang zu realisieren. Die Rendite war einfach höher als die
steuerlichen Nachteile durch die höhere Steuerbelastung.
Der Neue Markt avancierte zum EL DOR' RADO des
beginnenden neuen Jahrtausends. Unsere mittelalterlichen Vorfahren.
die lange nach diesem sagenhaften Land gesucht haben, hätten
es hier bei uns gefunden. Aber wie sicher ist die Rendite in EL
DOR' RADO eigentlich?
Wir haben uns generell Gedanken darüber gemacht,
insbesondere nach dem mehrfach die Frage an uns gerichtet worden
ist, ob es sinnvoller ist, in Aktien zu investieren oder in sogenannte
Steuersparmodelle, wie sich das Marktgeschehen im Jahr 2000 entwickeln
wird. In Bezug auf die vorherrschende Aktien-Manie fallen uns zwei
Börsensprichwörter ein:
1. "Die Hausse nährt die Hausse!"
2. "Die Hausse stirbt in der Euphorie!"
Zu beiden Börsensprichwörtern haben
wir uns unsere Gedanken gemacht, die wir Ihnen im Folgenden darlegen
wollen.
Derzeit ist das unmittelbare Ende der Hausse noch
nicht zu sehen, obwohl Neuemissionen, wie vor wenigen Tagen Lycos,
doch zu denken geben, wenn man die Bookbuildingspanne, Graumarktpreis
und den ersten Kurs berücksichtigt. Trotz Überzeichnung
wurde der glückliche Anleger, der einige Werte zugeteilt bekommen
hatte, sehr schnell auf den harten Boden der Realität zurück
geholt, denn der Wert eröffnete mit dem oberen Wert der Bookbuildingspanne
und gab dann im Handel nach.
Bittere Erfahrung für den EL DOR' RADO -
Zocker, das Spiel ging nicht auf.Hier scheint die erste Euphorie
bereits beendet zu sein.
Nach unserer Auffassung kündigt sich für
das zweite Halbjahr 2000 ein drama- tischer Kurssturz an den Aktienmärkten
an. Bis dahin bleibt möglicherweise noch etwas Zeit, doch die
Trendwende kann schneller kommen, als vielfach erwartet. Mit dieser
Auffassung stehen wir nicht allein da, weil viel "Börsengurus"
auf den "CRASH" warten. Welch manische Züge die derzeitige
Kursentwicklung bereits hervor gebracht hat, soll anhand der Börsenkapitalisierung
der sieben "größten" US-Unternehmen aufgezeigt
werden. Diese "glorreichen Sieben" haben eine größere
Marktkapitalisierung als alle börsennotierten deutschen Aktienunter-
nehmen zusammen
Die Unternehmen werden Ihnen nachfolgend vorgestellt
mit ihrem Börsenwert und ihren Umsätzen.
|
Unternehmen
|
Börsenwert in Mrd. $
|
Umsatz in Mrd. $
|
|
Microsoft
|
581
|
21,9
|
|
Cisco Systems
|
550
|
15
|
|
General Electric
|
524
|
111,6
|
|
Intel
|
464
|
29,4
|
|
Exxon
|
269
|
185,5
|
|
Wall-Mart
|
247
|
166,8
|
|
Oracle
|
245
|
9,7
|
Diese sieben Unternehmen vereinen eine Marktkapitalisierung
von 2.880 Mrd. $. Der Umsatz der sieben Unternehmen liegt insgesamt
bei 540 Mrd. $, wobei die drei klassischen Werte (General Electric,
Exxon, Wall-Mart) 464 Mrd. $ auf sich vereinen. Damit verbleiben
für die vier Technologiefirmen immerhin 76 Mrd. $ Umsatz bei
einer Marktkapitalisierung von 1.840 Mrd. $.
Ein krasses Mißverhältnis
wie wir meinen!
Die Tatsache für sich wird nicht trendumkehrend
wirken, denn die Erwartungen, gerade im Hinblick auf die Technologie
- Unternehmen, sind sehr hoch. Aber rein rechnerisch, wenn man den
Werten der Analysen folgt, ergibt sich für die vier Technologieunternehmen
eine Börsenaktualisierung von 10.000 Mrd. $ und dies erscheint
uns sehr optimistisch. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass es
tausende Technologiefirmen gibt, die insbesondere in Deutschland
am neuen Markt in Relationen noch sehr viel höher bewertet
sind. So steht einer Börsenkapitalisierung aller Werte am Neuen
Markt (1000 Mrd. $) nur eine Gewinnerwartung von rund 28 Mio.$ gegenüber.
Wir haben unsere Bedenken, dass das aktuelle Marktverhalten
über eine längeren Zeitraum als einige Monate fortgeschrieben
werden kann. Alleine die Marktkapitalisierung zeigt an, dass die
kritische Masse bald erreicht scheint.
Damit sind wir wieder beim Ausgangspunkt unserer
einleitenden Frage, ob die Investitionen der Steuersparmodelle vor
dem derzeitigen Börsenboom noch lohnt und können dieses
absolut bejahen, denn ein bevorstehender Crash lässt auf sich
warten und damit sind auch die Kursfantasien und Spekulationsgewinne
wieder auf ein Maß zurückgeführt, die der Rendite
einer vernünftigen Steuersparanlage in nichts nachstehen.
Bei der wirtschaftlichen Entwicklung der von uns
angebotenen Kapitalanlagen zeigt sich, dass die Renditeerwartungen
über eine große Anzahl von Jahren relativ hoch und konstant
sind, mit der Folge, dass der einzelne Anleger von durchaus gesicherten
Kapitalrückflüssen ausgehen kann.
Dies ist an der Börse natürlich nicht
gewährleistet, weil die Ausschläge zwischen einer Hausse
und einer Baisse sehr extrem sein können. Die sogenannte Hausfrauenhausse,
die wir derzeit erleben, sollte allen Anlegern eine Warnung sein,
daß der Goldgräberstimmung meist ein Katerfrühstück
folgt.
Aus diesen Gründen möchten wir Sie auf
das Beteiligungsangebot MS " ISOLDE " aufmerksam machen.
Dieses Angebot wird sicherlich auch wegen seiner hohen Verlustzuweisung
eines der besten Angebote des Jahres 2000 sein. Bereits mehr als
30 % des Kapitals sind bereits plaziert!
Warten Sie nicht mehr länger. Realisieren
Sie Ihre Spekulationsgewinne und investieren Sie diese in eine sichere
Kapitalanlage. Nehmen Sie sich die alte Börsenweisheit zu Herzen:
" Sell in May and go away !" Der Mai ist nicht mehr sehr
weit entfernt. |